Allgemeine Geschäftsbedingungen der Wehle Werbetechnik (Shop)

Stand: September 2025

1. Anwendbarkeit

Die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend «AGB» genannt) gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen der Wehle Werbetechnik, Wehntalerstrasse 123, 8105 Regensdorf (nachfolgend «Wehle Werbetechnik», «uns» oder «wir» genannt) und unsere Kunden beim Kauf unserer Ware und Dienstleistungen in unserem WebShop oder auf anderem Weg (z.B. via E-Mail-Anfrage), soweit nicht etwas anderes vereinbart wurde.

Mit dem Kunden abgeschlossene Einzelvereinbarungen gehen den vorliegenden AGB vor. Entgegenstehende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt.

Wehle Werbetechnik behält sich das Recht vor, diese AGB jederzeit zu ändern. Alle Änderungen werden mit der Veröffentlichung der neuen AGB auf der Website wirksam. Der massgebliche Zeitpunkt für die Anwendbarkeit der gültigen AGB ist beim Kauf eines Produkts das Datum der Abgabe der verbindlichen Bestellung an uns.

Bitte lesen Sie diese AGB sorgfältig durch, bevor Sie eine verbindliche Bestellung abgeben. Durch die verbindliche Bestellung unserer Produkte erklären Sie sich mit den nachstehenden Bedingungen sowie unserer Datenschutzerklärung einverstanden und erklären, dass Sie befugt sind, rechtsverbindliche Verträge abzuschliessen, und mindestens 18 Jahre alt sind.

2. Verbindlicher Vertragsabschluss

Die Darstellung der Produkte im WebShop stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern lediglich einen unverbindlichen Online-Katalog dar bzw. eine unverbindliche Aufforderung an die Kundschaft, das Produkt im WebShop zu bestellen. Wehle Werbetechnik behält sich ausdrücklich das Recht vor, die Produkte selbst wie auch die Inhalte, wie z.B. Bilder, Sortiment, Preise und die Beschreibungen zu unseren Produkten, jederzeit und ohne Vorankündigung zu ändern. Abbildungen, Bilder, Broschüren, Werbung und andere Informationen im Zusammenhang mit unseren Produkten dienen lediglich zu Informationszwecken und sind für uns nicht bindend.

Der Kunde kann über unseren WebShop die von ihm ausgewählten Produkte verbindlich bestellen. Der Kunde kann die Produkte, die er auswählt, in den «Warenkorb» legen. Dies gilt noch nicht als verbindliche Bestellung. Eine Bestellung gilt erst dann als verbindlich zustande gekommen, wenn der Kunde am Ende des Bestellvorgangs auf der Bestellseite auf den Button [«zahlungspflichtig bestellen»] klickt. Vor Absenden der Bestellung kann der Kunde die Angaben jederzeit ändern und einsehen, eventuelle Eingabefehler erkennen und vor der verbindlichen endgültigen Abgabe der Bestellung gegebenenfalls berichtigen.

Eine Auftragsbestätigung wird dem Kunden unverzüglich und automatisch per E-Mail zugesandt. Diese Bestätigungs-E-Mail enthält die Daten Ihrer Bestellung und unsere von Ihnen beim Bestellvorgang akzeptierten AGB. Die Bestätigungs-E-Mail dient nur als Information, dass wir Ihre Bestellung erhalten haben. Durch die automatische Auftragsbestätigung kommt noch kein Kaufvertrag zustande. Mit dem Absenden der Bestellung bestätigen Sie, dass Sie die AGB gelesen haben und diesen vorbehaltlos zustimmen. Wir empfehlen Ihnen, die AGB für den Zweck der Online-Bestellung und Ihre Dokumentation auszudrucken oder auf Ihrem Computer abzuspeichern.

Nachdem Sie eine verbindliche Bestellung abgegeben haben, steht es der Wehle Werbetechnik frei, die Bestellung nach eigenem Ermessen entweder anzunehmen oder diese durch Zusendung einer entsprechenden Benachrichtigung per E-Mail und ohne Haftungsübernahme gegenüber Ihnen oder Dritten abzulehnen. Eine allfällig bereits geleistete Zahlung werden wir Ihnen bei der Stornierung der Bestellung zurückerstatten. Gründe für die Ablehnung einer Bestellung können beispielsweise sein, wenn ein Produkt nicht mehr verfügbar ist, wenn wir keine Berechtigung für die Zahlung des Kunden erhalten können oder wenn Grund zu der Annahme besteht, dass der Kunde gegen diese AGB, Einzelverträge, betrügerische oder andere strafrechtliche Aktivitäten oder aus einem anderen wichtigen Grund handelt.

Bei Annahme der Bestellung durch die Wehle Werbetechnik entsteht ein verbindlicher Kaufvertrag mit dem Kunden. Diese Annahme erfolgt durch den Versand der bestellten Ware.

Bei Bestellungen gestützt auf Offerten der Wehle Werbetechnik kommt ein verbindlicher Vertrag mit dem Kunden zustande, wenn der Kunde die Offerte innerhalb der darin vorgesehenen Frist annimmt. Offerten sind ab Ausstellungsdatum 5 Tage gültig, sofern in der Offerte nicht ausdrücklich eine andere Gültigkeitsdauer angegeben ist.

3. Preise und weitere Kosten (inkl. Versandkosten)

Alle Preise verstehen sich netto, zuzüglich der Mehrwertsteuer. Die Lieferung erfolgt auf Rechnung und Gefahr des Empfängers ab der Produktionsstätte der Wehle Werbetechnik, auch bei Frankolieferungen . Transportkosten, Verpackungen sowie andere Leistungen, welche nicht ausdrücklich in der Offerte der Wehle Werbetechnik aufgeführt und von dem offerierten Preis umfasst worden sind, werden separat in Rechnung gestellt.

Die Versand- und Verpackungskosten richten sich nach Abmessung und Gewicht der zu versendenden Ware. Die effektiven Kosten werden im Warenkorb angezeigt. Sollte die Bestellung Produkte enthalten, für die unterschiedliche Versandkosten berechnet werden, wird der Versandkostenpreis neu berechnet.Mit der verbindlichen Bestellung erklären Sie, dass Sie mit dem Gesamtpreis für die bestellten Produkte einverstanden sind. Nach der verbindlichen Bestellung kann der Preis nicht mehr angepasst werden.Wehle Werbetechnik behält sich das Recht vor, die Preise jederzeit zu ändern. Die Produkte werden auf der Grundlage der zum Zeitpunkt der Abgabe der verbindlichen Bestellung angebotenen Preise verrechnet.

4. Zahlungsbedingungen / Bonitätsprüfung

Die Bestellungen werden grundsätzlich sofort zur Zahlung fällig.

Der Kunde hat die Möglichkeit zur Zahlung mit den Zahlungsmitteln, welche im WebShop bzw. beim Bestellvorgang angezeigt werden. Diese können sich von Zeit zu Zeit ändern. Zudem behalten wir uns das Recht vor, bestimmte Zahlungsmethoden im konkreten Einzelfall nicht anzubieten und auf andere von uns genutzte Zahlungsmethoden zu verweisen (beispielsweise zur Absicherung unseres Kreditrisikos nur solche entsprechend der jeweiligen Bonität). Wehle Werbetechnik wird vom Kunden ausdrücklich dazu berechtigt, nach eigenem Ermessen Bonitätsprüfungen vorzunehmen und zu diesem Zweck gegebenenfalls Daten des Kunden an Dritte weiterzugeben.

Zahlung per Vorauskasse
Nach Eingang der Vorauskasse beginnt die vertraglich festgelegte Lieferfrist. Nach unbenütztem Ablauf der Frist zur Zahlung der Vorauskasse ist die Wehle Werbetechnik berechtigt, aber nicht verpflichtet, schriftlich vom Vertrag zurückzutreten. Schadenersatzansprüche des Kunden sind in diesem Fall ausgeschlossen.

Rechnung
Zahlungen per Rechnung sind nur nach Anfrage und Überprüfung der Kreditwürdigkeit möglich.Firmenkunden und öffentliche Institutionen werden nach Kreditprüfung gegen Rechnung beliefert. Bei der Zahlung per Rechnung erhält der Kunde die Rechnung mit Einzahlungsschein mit der Lieferung der Ware oder per E-Mail. Die Zahlung hat unter Verwendung des Einzahlungsscheins innerhalb der auf der Rechnung angegebenen Zahlungsfrist zu erfolgen.

Diese Zahlungsoption steht bis zu einem dynamischen Maximalbetrag sowie nur nach erfolgter Bonitätsprüfung zur Verfügung. Ein Bonitätscheck kann nur bei Schweizer Wohnadressen vorgenommen werden. Wir behalten uns das Recht vor, die Zahlungsart je nach Resultat dieser Prüfung nicht zu akzeptieren und den Auftrag stattdessen auf Vorauszahlung zu ändern. Natürlich ist in diesem Fall immer eine Stornierung des Auftrages möglich. Wir bitten um Verständnis für diese Sicherheitsmassnahme.Erfolgt keine fristgerechte Zahlung, ist die Wehle Werbetechnik berechtigt, für ihre Aufwendungen eine angemessene Mahngebühr pro Mahnung sowie die gesetzlichen Verzugszinsen und allfällige weitere mit der Durchsetzung der Forderung entstandene Kosten zu verrechnen.

Barzahlung
Bei Abholung der Ware ist eine Barzahlung möglich.

5. Verfügbarkeit und Liefertermin

Alle Informationen über die Verfügbarkeit und Lieferung unserer Produkte sind vorläufige Informationen und ungefähre Richtwerte. Sie stellen keine verbindlichen oder garantierten Versand- oder Liefertermine dar. Der effektive Liefertermin wird zusammen mit der Auftragsbestätigung und dem Gut zum Druck bekanntgegeben. Wir gehen davon aus, dass der Kunde professionelle, reprofertige und inhaltlich richtige Daten liefert. Für Fehler oder Mängel, die aus vom Kunden bereitgestellten Daten resultieren, übernehmen wir keine Haftung.

6. Terminverzögerungen / Terminverschiebungen

Datenanlieferungen welche nicht den von der Wehle Werbetechnik definierten Mindestanforderungen der gewünschten Endformate entsprechen und deshalb neu angefordert werden müssen, können Terminverzögerungen verursachen. Korrekturen oder Änderungen in der Phase des Gut zum Druck, die nicht auf Verschulden der Wehle Werbetechnik zurück zu führen sind, können den gewünschten Ausliefertermin behindern. Bei Anlieferungen und Übermittlungen von Ersatzdaten muss damit gerechnet werden, dass sich der Endtermin des Auftrages entsprechend verlängert. Jegliche daraus resultierende Haftung der Wehle Werbetechnik wird ausdrücklich ausgeschlossen. Daraus entstehende Mehrkosten der Wehle Werbetechnik hat der Kunden zu übernehmen.


Änderungen am Layout nach Druckfreigabe blockieren den Produktionsplan. Der Auftrag muss aus dem Produktionsablauf genommen werden und neu eingeplant werden. Dies kann Terminverzögerungen bis hin zu Termin- oder Montageverschiebungen zur Folge haben. Jegliche daraus resultierende Haftung der Wehle Werbetechnik wird ausdrücklich ausgeschlossen. Daraus entstehende Mehrkosten der Wehle Werbetechnik hat der Kunden zu übernehmen.


Bei Formatänderungen und allen anderen Arten von Änderungen unmittelbar vor oder während der Produktion ist ein Produktionsstop nicht auszuschliessen. In diesem Fall muss der Auftrag neu in den Produktionsablauf eingegliedert werden, was ebenfalls Terminverzögerungen bis hin zu Termin- oder Montageverschiebungen zur Folge haben kann. Jegliche daraus resultierende Haftung der Wehle Werbetechnik wird ausdrücklich ausgeschlossen. Daraus entstehende Mehrkosten der Wehle Werbetechnik hat der Kunden zu übernehmen.


Nach- oder Zusatzbestellungen können oft nicht in laufende Aufträge integriert werden. Diese werden als «neuer Auftrag» behandelt. Liefer- oder Montagetermine werden nach Möglichkeit dem vorhergegangenen Auftrag angepasst. Kann dem nicht Folge geleistet werden, gehen entstehende Zusatzkosten wie Versandspesen, Express-Behandlung, zusätzliche Reisekosten des Montage-Team’s etc. zu Lasten des Kunden.

7. Druck

Die Drucke werden im digitalen CMYK InkJet-Verfahren hergestellt. Bei Aufträgen, bei denen die Druckdaten ohne farbverbindliche Vorlagen übermittelt werden, können material- und drucktechnisch bedingte Farbabweichungen auftreten. Solche Abweichungen stellen keinen Mangel dar und werden vom Kunden ausdrücklich anerkannt. Trotz grösster Sorgfalt ist es nicht möglich, den Digitaldruck auf hinterleuchtetem Acryl völlig staubfrei zu realisieren. Wir weisen deshalb vorab darauf hin, dass bei genauer Betrachtung aus nächster Nähe Staubpartikel oder Umwelteinflüsse sichtbar sein können. Diese stellen keinen Mangel der und werden vom Kunden ausdrücklich anerkannt und begründen weder einen Anspruch auf Reklamation noch auf andere Mängelrechte (wie Nachbesserung, Erneuerung oder Ersatz).


Datenkontrolle Standard
Wehle Werbetechnik führt bei den vom Kunden gelieferten Druckdaten lediglich Plausibilitätskontrollen und auf offensichtliche Fehler und Auffälligkeiten durch. Bei sehr schlechter Qualität werden Sie umgehend kontaktiert. Die Plausibilitätskontrollen erfolgen ohne Gewähr. Die Dateneinlieferung erfolgt auf Risiko des Kunden. Jegliche daraus resultierende Haftung der Wehle Werbetechnik wird ausdrücklich ausgeschlossen.


Datenkontrolle Expert
Wehle Werbetechnik führt überprüft die Bildauflösung bei den vom Kunden gelieferten Druckdaten. Bei unzureichender Qualität werden Sie umgehend kontaktiert. Anschliessend wird ein Andruck (Ausschnitt) auf Originalmaterial oder ähnlich bedruckbarem Material erstellt. Nach Erhalt des Kontrollausdruckes erfolgt erteilen Sie Ihre Freigabe per E-Mail, Fax oder auf dem Postweg. Anschliessend wird Ihr Auftrag ausgeführt. Eine entsprechende Lieferterminverzögerung wird durch den Kunden akzeptiert.


Druck auf angeliefertes Material
Der Druck auf angeliefertem Material erfolgt grundsätzlich nach einem vorab erstellten Andruck. Die Wehle Werbetechnik übernimmt keine Materialkosten bei Fehldrucken oder sonstigem Ausschuss. Das Ersatzmaterial wird vom Kunden kostenlos angeliefert.

8. Lieferbedingungen

Der Transport der bestellten Waren erfolgt innerhalb der Schweiz durch unsere Logistikpartner Die Post und Planzer. Lieferungen ins Ausland sind nur nach vorgängiger Absprache möglich. Die Zustellung kann an die vom Kunden angegebene Adresse erfolgen (Wohnadresse, Geschäftsadresse oder – soweit zulässig – an eine Drittadresse, z. B. Nachbarn). Wir legen höchsten Wert auf eine zuverlässige und termingerechte Lieferung. An gesetzlichen Feiertagen findet keine Zustellung statt.

Die Ware wird sachgemäss und transportsicher verpackt (z. B. mit Schutzfolien, Eckenschutz etc.), sodass Transportschäden nur in Ausnahmefällen auftreten. Sollte eine Sendung dennoch beschädigt bei Ihnen eintreffen, bitten wir Sie, die Annahme zu verweigern und die Ware direkt an uns zurücksenden zu lassen.

Die Versandkosten werden gesondert ausgewiesen und in Rechnung gestellt. Eine nachträgliche Zusammenfassung mehrerer Bestellungen zu einer gemeinsamen Lieferung ist nicht möglich.
Alternativ besteht die Möglichkeit, die Ware direkt an unserem Standort in Regensdorf abzuholen. Sobald die bestellte Ware zur Abholung bereitsteht, informieren wir den Kunden entsprechend.

9. Eigentumsvorbehalt

Wehle Werbetechnik bleibt Eigentümerin der gelieferten Ware, bis sie vollständig bezahlt wurde.

10. Widerrufsrecht

Voraussetzungen
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat.

Ausnahmen vom Widerrufsrecht
Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Waren die nach Kundenspezifikation angefertigt werden oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten bzw. die auf Grund ihrer Beschaffenheit nicht für eine Rücksendung geeignet sind.Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns:Wehle Werbetechnik, Wehntalerstrasse 123, 8105 Regensdorf, Tel. 044 871 90 90, E-Mail: office@wehle.ch.
mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Widerrufsformular als PDF downloaden
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschliesslich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Die Rückzahlung erfolgt mittels Banküberweisung. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.

Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben.

Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden.

Die Kosten für die Rücksendung der Waren ist vom Käufer zu tragen.

Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit Ihnen zurückzuführen ist.

11. Mängelrüge und Gewährleistung

Der Kunde hat nach Erhalt der Produkte diese unverzüglich auf Richtigkeit und eventuelle Schäden zu überprüfen. Fehler oder Beschädigungen sind der Wehle Werbetechnik innerhalb von [8] Tagen nach Empfang zu melden. Danach sind die Mängelrechte des Kunden verwirkt. Mängel, die bei einer ordnungsgemässen Untersuchung nicht entdeckt werden konnten und erst später auftreten, sind unverzüglich nach ihrer Entdeckung schriftlich zu rügen. Danach sind die Mängelrechte des Kunden verwirkt.

Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsvorschriften für Mängel an Material, Druck und Konfektionierung, sofern nicht etwas anderes schriftlich vereinbart wurde. Die Gewährleistungsfrist beträgt 2 Jahre ab Erhalt des Produkts. Von der Gewährleistung ausgeschlossen sind Produkte, die durch eigenes Verschulden des Käufers beschädigt wurden (wie bspw. mechanische Schäden, unsachgemässe Behandlung, mangelhafte Wartung, witterungs- und umweltbedingte Schäden sowie Vandalismus).

Die Gewährleistungsansprüche des Kunden beschränken sich auf [Ersatzlieferung oder Mängelbeseitigung/Nachbesserung unter Ausschluss aller anderen Ansprüche, insbesondere Minderung oder Ersatz von mittelbaren und Folgeschäden]. Wehle Werbetechnik entscheidet nach eigenem Ermessen über Ersatzlieferung oder Nachbesserung. Schlagen Nachlieferung oder Nachbesserung fehl, ist der Kunde bei erheblichen Mängeln zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt.

Für die Reklamationsmitteilung oder Servicefragen kontaktieren Sie uns bitte unter folgender Adresse mit der Bestellnummer, der Kundennummer, einer Fehlerbeschreibung und weiteren hilfreichen Informationen:Wehle Werbetechnik, Wehntalerstrasse 123, 8105 Regensdorf, Tel. 044 871 90 90, E-Mail: office@wehle.ch.

Das fehlerhafte Produkt ist mit einer Kopie der Rechnung und einer detaillierten Beschreibung des Mangels an die oben genannte Adresse von uns zurückzusenden. Die Rücksendung eines Produkts erfolgt auf Kosten und Gefahr des Kunden. Bitte lassen Sie sich Ihre Rücksendung bestätigen und bewahren Sie diese Bestätigung auf, da im Falle eines Paketverlusts Ihr Gewährleistungsanspruch nicht bearbeitet werden kann.

12. Reklamationen und Beschwerden

Wir legen grossen Wert auf Kundenzufriedenheit. Sie können uns jederzeit unter den eingangs angegebenen Kontaktinformationen erreichen. Wir sind bestrebt, Ihre Anfragen und Beschwerden so schnell wie möglich zu prüfen und werden uns nach Erhalt der Unterlagen oder Ihrer Eingabe oder Beschwerde mit Ihnen in Verbindung setzen. Wenn Sie Reklamationen oder Beschwerden haben, helfen Sie uns bitte, indem Sie uns das genaue Problem oder die Fehlerzeichen mitteilen und gegebenenfalls eine Kopie der Bestellunterlagen zur Verfügung stellen oder zumindest die Bestellnummer, Kundennummer usw. angeben. Wir sind bestrebt, Ihnen innerhalb von [5] Werktagen zu antworten.

13. Registrierung für ein Kundenkonto

Bei einer Registrierung eines Kundenkontos können Sie [Informationen über Ihre abgeschlossenen, offenen und kürzlich versendeten Bestellungen einsehen und Ihre Adressdaten, allfällige Zahlungsdaten und einen eventuellen Newsletter verwalten und speichern]. Da Ihre Daten gespeichert sind, müssen Sie bei einem erneuten Kauf diese nicht erneut eingeben.


Wenn Sie sich für ein solches Konto registrieren, sind Sie dafür verantwortlich, dass Ihre für die Registrierung erforderlichen Personendaten wahrheitsgemäss und vollständig angegeben werden. Sie sind verpflichtet, die persönlichen Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und nicht unbefugten Dritten zugänglich zu machen. Wehle Werbetechnik sichert zu, Ihre Daten vertraulich zu behandeln und nicht an unbefugte Dritte weiterzugeben. Weitere Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung unter [Link].


Die Registrierung ist kostenlos. Jeder Kunde ist nur berechtigt, ein Kundenkonto zu unterhalten. Wir behalten uns das Recht vor, mehrere Anwendungen zu löschen und registrierte Kunden, die gegen diese AGB oder Einzelvereinbarungen verstossen, zu ermahnen, zu sperren oder den Inhalt zu löschen oder zu ändern.
Wehle Werbetechnik ist nicht verpflichtet, die Registrierung oder die Bestellung eines registrierten Kunden anzunehmen.

14. Haftung und höhere Gewalt

Haftung
Die Haftung der Wehle Werbetechnik aus dem Verkauf von Ware ist, soweit zwingendes Recht nichts anderes vorsieht, auf den Wert der gelieferten Ware beschränkt. Jede weitergehende Haftung – insbesondere für mittelbare Schäden, Folgeschäden, Produktionsausfälle oder entgangenen Gewinn – ist ausgeschlossen, es sei denn, zwingendes Recht schreibt eine weitergehende Haftung vor.


Ereignis ausserhalb unseres Einflussbereichs – Höhere Gewalt
Wird die fristgerechte Erfüllung durch die Wehle Werbetechnik, ihre Hilfspersonen oder beigezogene Dritte infolge höherer Gewalt, d.h. bei Eintritt von Ereignissen ausserhalb der Kontrolle von der Wehle Werbetechnik (wie bspw. bei behördlichen Anordnungen und Massnahmen, Cyberangriffen, Fällen von Naturkatastrophen, Epidemien oder Pandemien, Kriege, Unruhen, Sabotage oder Streiks, das Versagen von öffentlichen oder privaten Kommunikationsnetzwerken oder die Nutzungsunfähigkeit der Schienen-, Versand-, Flug-, Kraftfahrtstrecken oder anderer Mittel des öffentlichen oder privaten Verkehrs), welche die Leistungserfüllung wesentlich beeinträchtigen oder verunmöglichen, so wird die Wehle Werbetechnik den Kunden von der Art des betreffenden Ereignisses und seiner voraussichtlichen Dauer so rasch wie möglich in geeigneter Form (wie bspw. schriftlich oder in elektronischer Form) benachrichtigen. In diesem Fall ist Wehle Werbetechnik berechtigt, die Erfüllung ihrer Leistung im Umfang der Dauer der Behinderung und einer angemessenen Anlaufzeit hinauszuschieben. Bei Dahinfallen des betreffenden Ereignisses nimmt sie die Leistungserbringung umgehend wieder auf. Wehle Werbetechnik wird sich in guten Treuen bemühen, die Auswirkungen eines Ereignisses von höherer Gewalt so weit als möglich zu reduzieren. Jegliche weitere Ansprüche, insbesondere Schadenersatzansprüche infolge höherer Gewalt, sind ausgeschlossen.

15. Solidarhaftung Agentur gegenüber Endkunden

Ist die Produktionszeit von Agenturaufträgen so kurz, dass keine Vorauskasse mehr geleistet werden kann, haftet die Agentur bereits bei der Bestellung für den Endkunden, sollte dieser innerhalb der normalen Zahlungsfrist den vollen Betrag nicht bezahlen.

16. Datenschutz

Wehle Werbetechnik erhebt und bearbeitet Personendaten nur im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere unter Beachtung der geltenden Datenschutzgesetze. Weitere Informationen zur Bearbeitung Ihrer Personendaten, Ihrer Rechte und damit zusammenhängender Fragen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung unter [Link], welche einen integrierenden Bestandteil dieser AGB bildet.

17. Salvatorische Klausel

Sollte eine der Bestimmungen dieser AGB aus irgendeinem Grund rechtswidrig, ungültig oder nicht durchsetzbar sein oder werden, so berührt dies die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Sofern nichts anderes vereinbart, gilt die unwirksame Bestimmung als durch eine wirksame Bestimmung ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der Bestimmung und dem Willen der Parteien zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses weitestgehend Rechnung trägt. Gleiches gilt für eventuelle Lücken in diesen AGB.

18. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Auf diese AGB, die darauf beruhenden Vertragsbeziehungen und allfällige Streitigkeiten findet ausschliesslich materielles schweizerisches Recht unter Ausschluss der Kollisionsnormen und des Übereinkommens der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf (CISG) Anwendung.

Gerichtsstand für Streitigkeiten aus diesen AGB ist der Sitz der Wehle Werbetechnik.

AGB


Allgemeine Geschäftsbedingungen wehle.werbetechniker.cc, ein Unternehmen von Wehle Werbetechnik (Stand: 02/2026)

 

§ 1 Allgemeines - Geltungsbereich

(1) Für sämtliche Geschäftsbeziehungen von Wehle Werbetechnik (im Folgenden: Auftragnehmerin) und dem Besteller (im Folgenden: Auftraggeber), insbesondere, jedoch nicht ausschließlich auch diejenigen, die über die Website wehle.werbetechniker.cc zustande kommen, gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen in ihrer zum jeweiligen Bestellzeitpunkt gültigen Form. 

(2) Abweichende Bedingungen des Auftraggebers erkennt die Auftragnehmerin nicht an, es sei denn, sie erklärt sich ausdrücklich schriftlich mit deren Geltung einverstanden. 

(3) Auftraggeber im Sinne dieser Geschäftsbedingungen sind sowohl Verbraucher als auch Unternehmer.


§ 2 Pflichten des Auftraggebers bei Druckaufträgen

(1) Die Verarbeitung von angelieferten Daten und Bildprodukten des Auftraggebers erfolgt im Rahmen eines technisch automatisierten Verfahrens ohne manuelle Vorprüfung und Korrektur durch die Auftragnehmerin. Der Auftraggeber bestätigt durch das Hochladen von Dateien, dass er das Recht dazu hat, die Inhalte und Materialien dieser Datei uneingeschränkt zu verbreiten und zu vervielfältigen. 

(2) Ferner bestätigt der Auftraggeber, dass die Inhalte und Materialien einer übersandten Datei nicht gegen geltendes Recht, insbesondere gegen Strafvorschriften verstoßen oder als Ordnungswidrigkeit geahndet werden können.

(3) Der Auftraggeber garantiert insbesondere, dass

1. keine illegale Gewalt verherrlichenden, volksverhetzenden, rassistischen Vorlagen, Materialien und Inhalte, Propagandamittel, Kennzeichen verfassungswidriger Parteien oder ihrer Ersatzorganisationen oder Anleitungen zu Straftaten, pornographische Vorlagen, Materialien oder Inhalte, die Gegenstand des sexuellen Missbrauchs von Kindern oder sexueller Handlungen mit Tieren und auch keine diskriminierenden Aussagen oder Darstellungen hinsichtlich Rasse, Geschlecht, Religion, Nationalität, Behinderung, sexueller Neigung oder Alter an die Auftraggeberin übersandt werden, 

2. mittels der übersandten Daten keine Gesetze zum Schutze der Jugend oder Strafgesetze verletzt werden; dies gilt insbesondere in Bezug auf die gesetzlichen Regelungen der §§ 184 ff. StGB (Verbreitung von Pornografie), 185 ff. StGB (Beleidigung, Üble Nachrede, Verleumdung) sowie für die Bestimmungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages,

3. sämtliche Druckvorlagen (insbesondere Bild- und Textdateien), Inhalte und Materialien, die an die Auftragnehmerin übersandt werden weder Urheber- noch Marken- oder sonstige Schutzrechte Dritter, das allgemeine Persönlichkeitsrecht oder sonstige Rechte Dritter verletzen. 

(4) Die Auftragnehmerin behält sich das Recht vor, Kundenkonten bei wiederholter Andienung derartiger Druckaufträge dauerhaft zu sperren.

 

§ 3 Vertragsschluss

(1) Sämtliche in Prospekten, Anzeigen und im Internet enthaltene Angaben stellen lediglich eine Einladung zur Abgabe eines Angebots durch den Auftraggeber dar und sind daher  grundsätzlich freibleibend und unverbindlich. 

(1)  Nach Eingabe der persönlichen Daten des Auftraggebers und durch Anklicken des Buttons „Bestellen“ bzw. „Bestellung abschicken“ im abschließenden Schritt des Bestellprozesses gibt der Auftraggeber eine verbindliche Bestellung der sich im elektronischen Warenkorb befindlichen Waren ab. Die Bestellung des Auftraggebers stellt ein verbindliches Angebot an die Auftragnehmerin zum Abschluss eines Kaufvertrages dar.

(2) Die Bestätigung des Bestelleingangs erfolgt unmittelbar nach Erhalt der Bestellung per E-Mail an den Auftraggeber. Diese Bestellbestätigung informiert den Auftraggeber darüber, dass seine Bestellung bei der Auftragnehmerin eingegangen ist. Gleichzeitig nimmt die Auftragnehmerin damit das Vertragsangebot an und der Vertrag kommt zustande, es sei denn die Auftragnehmerin lehnt eine Bestellung im Einzelfall aus den in § 2 Abs. 1 bis 3 näher bezeichneten Gründen oder nach negativer Bonitätsprüfung ausdrücklich gegenüber dem Auftraggeber ab. Dieses Recht behält sich die Auftragnehmerin hiermit ausdrücklich vor.

(3) Ebenfalls erhält der Auftraggeber mit der unter Abs. 2 genannten Empfangsbestätigung alle Kundeninformationen, die für seine Unterlagen relevant sind. Sollte der Auftraggeber binnen zwei Wochen nach seiner Bestellung keine Auftragsbestätigung von der Auftragnehmerin erhalten, ist er nicht mehr an die Bestellung gebunden. Sollte die Auftragnehmerin innerhalb von fünf Wochen nach Bestellung des Auftraggebers keine Druckdaten oder keine Zahlung erhalten, ist die Auftragnehmerin nicht mehr an die Bestellung gebunden.

(4) Bei Bestellung mit Lieferung an Dritte wird der Dritte nicht Vertragspartei. Das Vertragsverhältnis besteht ausschließlich zwischen Auftraggeber und Auftragnehmerin. 

(5) Erfolgt die Lieferung an Dritte zu deren Gunsten oder ist der Empfänger der Lieferung durch die Inbesitznahme und weitere Verwendung der Lieferung in anderer Weise bereichert, so gelten Besteller und Empfänger der Lieferung gemeinsam als Auftraggeber. Mit der Erteilung eines solchen Auftrags versichert der Besteller stillschweigend, dass das Einverständnis hierfür vorliegt.

(6) Bei Bestellung auf Rechnung Dritter - unabhängig von der Tatsache, ob im eigenen oder fremden Namen - gelten Besteller und Rechnungsempfänger gemeinschaftlich als Auftraggeber. Eine spätere Rechnungsänderung nach bereits erfolgter Fakturierung auf Wunsch des Bestellers auf einen anderen Rechnungsempfänger bedeutet den stillschweigenden Schuldbeitritt dieses Rechnungsempfängers. Mit der Erteilung eines solchen Auftrags versichert der Besteller stillschweigend, dass das Einverständnis des Rechnungsempfängers hierfür vorliegt.

 

§ 4 Widerrufsrecht für Verbraucher und Rücksendekostenvereinbarung

(1) Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen ein vierzehntägiges Widerrufsrecht zu. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu einem Zwecke abschließt, der weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann.

(2) Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Fernabsatzverträgen zur Lieferung von Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt werden oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten bzw. die auf Grund ihrer Beschaffenheit nicht für eine Rücksendung geeignet sind.

(3) Macht der Verbraucher von einem ihm zustehenden Widerrufsrecht Gebrauch, hat er die regelmäßigen Kosten der Rücksendung zu tragen, wenn die gelieferte Ware der bestellten entspricht und wenn der Preis der zurückzusendenden Sache einen Betrag von EUR 40,00 nicht übersteigt oder wenn er bei einem höheren Preis der Sache zum Zeitpunkt des Widerrufs noch nicht die Gegenleistung oder eine vertraglich vereinbarte Teilzahlung erbracht habt. Andernfalls trägt die Auftragnehmerin die Kosten der Rücksendung.

 

Widerrufsbelehrung

 

Widerrufsrecht

Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail) oder - wenn Ihnen die Sache vor Fristablauf überlassen wird - auch durch Rücksendung der Sache widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Eingang der Ware beim Empfänger (bei der wiederkehrenden Lieferung gleichartiger Waren nicht vor dem Eingang der ersten Teillieferung) und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Artikel 246 § 2 in Verbindung mit § 1 Absatz 1 und 2 EGBGB sowie unserer Pflichten gemäß § 312g Absatz 1 Satz 1 BGB in Verbindung mit Artikel 246 § 3 EGBGB. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs oder der Sache. 

 

Der Widerruf ist zu richten an: 

Wehle Werbetechnik
Wehntalerstrasse 123
CH - 8105 Regensdorf

 

Widerrufsfolgen

Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z.B. Zinsen) herauszugeben. Können Sie uns die empfangene Leistung sowie Nutzungen (z.B. Gebrauchsvorteile) nicht oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren beziehungsweise herausgeben, müssen Sie uns insoweit Wertersatz leisten. Für die Verschlechterung der Sache und für gezogene Nutzungen müssen Sie Wertersatz nur leisten, soweit die Nutzungen oder die Verschlechterung auf einen Umgang mit der Sache zurückzuführen ist, der über die Prüfung der Eigenschaften und der Funktionsweise hinausgeht. Unter "Prüfung der Eigenschaften und der Funktionsweise" versteht man das Testen und Ausprobieren der jeweiligen Ware, wie es etwa im Ladengeschäft möglich und üblich ist. Paketversandfähige Sachen sind auf unsere Gefahr zurückzusenden. Sie haben die regelmäßigen Kosten der Rücksendung zu tragen, wenn die gelieferte Ware der bestellten entspricht und wenn der Preis der zurückzusendenden Sache einen Betrag von 40 Euro nicht übersteigt oder wenn Sie bei einem höheren Preis der Sache zum Zeitpunkt des Widerrufs noch nicht die Gegenleistung oder eine vertraglich vereinbarte Teilzahlung erbracht haben. Andernfalls ist die Rücksendung für Sie kostenfrei. Nicht paketversandfähige Sachen werden bei Ihnen abgeholt. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie mit der Absendung Ihrer Widerrufserklärung oder der Sache, für uns mit deren Empfang.

Ende der Widerrufsbelehrung

 

§ 5 Lieferung, Gefahrübergang

(1) Sofern nicht anders vereinbart, erfolgt die Lieferung an die vom Auftraggeber angegebene Lieferadresse. Werden mehrere Artikel bestellt, werden diese in einer gesammelten Sendung versandt.

(2) Die Auftragnehmerin teilt dem Auftraggeber schnellst möglich einen ungefähren Versand- oder Liefertermin mit. Die mitgeteilten Termine entsprechen jeweils dem Planungsstand und stellen keine verbindlichen bzw. garantierten Versand- oder Liefertermine dar, es sei denn, zwischen den Vertragsparteien wurde ausdrücklich und in schriftlicher Form ein verbindlicher Termin (Fixtermin) vereinbart. 

(3) Die Einhaltung der Liefer- und Leistungsverpflichtungen der Auftragnehmerin setzt die rechtzeitige und ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtungen des Auftraggebers voraus.

(4) Bei Vorliegen von Lieferverzögerungen, die die Auftragnehmerin zu vertreten hat, wird die Dauer der vom Auftraggeber gesetzlich zu setzenden Nachfrist auf zwei Wochen festgelegt, die mit Eingang der Nachfristsetzung beim Auftragnehmer beginnt. Einer Nachfristsetzung bedarf es nicht, sofern diese für den Auftraggeber unzumutbar ist. Dies ist insbesondere der Fall, wenn ein Fixtermin zur Lieferung vorliegt oder das Interesse des Auftraggebers an einer Nachfristsetzung aus zwingenden, gesetzlich zulässigen Gründen entfällt. 

(5) Fixtermine für die Leistungserbringung sind nur gültig, wenn diese von der Auftragnehmerin als Fixtermin, Festtermin oder verbindlicher Termin, bestätigt sind. Überschreitet die Auftragnehmerin einen ausdrücklich vereinbarten und von ihr bestätigten Fixtermin, besteht zugunsten des Auftraggebers das Recht zum sofortigen kostenfreien Rücktritt vom Vertrag. Seine Rückgewähransprüche beschränken sich der Höhe nach auf den Auftragswert. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen, es sein denn, die Überschreitung des als verbindlich bestätigten Liefertermins beruht auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung der Auftragnehmerin oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen der Auftragnehmerin. Bis zum Zeitpunkt der schriftlichen Mitteilung des Rücktritts können von der Auftragnehmerin die bereits erbrachten und vom Auftraggeber abgenommenen Lieferungen und Leistungen berechnet werden, es sei denn, der Aufraggeber wird durch die Berechnung wirtschaftlich unangemessen benachteiligt.

(6) Unterbleibt die Lieferung aufgrund eines von der Auftragnehmerin nicht zu vertretenden Leistungshindernisses, das nicht nur vorübergehender Natur ist, ist sie dem Auftraggeber gegenüber zum Rücktritt berechtigt, ohne dass sie dadurch in Verzug gerät und ohne dass sie zum Schadensersatz gegenüber dem Auftraggeber verpflichtet wäre. Die Auftragnehmerin informiert den Auftraggeber unverzüglich über die Nichtverfügbarkeit. Vom Auftraggeber bereits erbrachte Leistungen werden zurückgewährt.   

(7) Kommt der Auftraggeber nach den gesetzlichen Vorschriften in Annahmeverzug, so ist die Auftragnehmerin berechtigt, Ersatz des ihr dadurch entstehenden Schadens zu verlangen. Mit Eintritt des Annahmeverzugs geht die Gefahr der zufälligen Verschlechterung und des zufälligen Untergangs auf den Auftraggeber über.

(8) Die Lieferung erfolgt nur innerhalb Deutschlands und Österreichs.

(9) Versandpartner der Auftragnehmerin sind United Parcel Service (UPS), GEL Express Logistik und DHL. Die Wahl des Versanddienstleisters obliegt der Auftragnehmerin.

(10) Versendet die Auftragnehmerin die Ware auf Verlangen des Auftraggebers an einen anderen Ort als den Erfüllungsort, so geht die Gefahr in dem Augenblick auf den Kunden über, in dem die Auftragnehmerin die Ware dem Spediteur, dem Frachtführer oder den sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Personen oder Unternehmen ausgeliefert hat. Jede Sendung, die eine äußerliche Beschädigung aufweist, ist vom Auftraggeber nur unter der Feststellung des Schadens seitens des Spediteurs/Frachtführers anzunehmen.

Vorstehendes gilt nicht, wenn der Auftraggeber Verbraucher ist.

 

§ 6 Zahlung

(1) Sämtliche ausgewiesene Preise sind Bruttopreise und beinhalten die gesetzliche Mehrwertsteuer.

(2) Der Kaufpreis wird sofort mit Vertragsschluss fällig. Die Zahlung erfolgt grundsätzlich bar bei Selbstabholung, ansonsten im Voraus per Vorauskasse, Bankeinzug, giropay, PayPal oder Kreditkarte.

(3) In Ausnahmefällen gewährt die Auftragnehmerin das Recht zur Zahlung auf Rechnung. Ein diesbezüglicher Anspruch des Auftraggebers besteht jedoch nicht. Die Auswahl liegt im Ermessen der Auftragnehmerin.

(4) Ist die Erfüllung des Zahlungsanspruchs wegen einer nach Vertragsschluss eingetretenen oder bekannt gewordenen Verschlechterung der Vermögensverhältnisse des Auftraggebers gefährdet, so kann die Auftragnehmerin Vorauszahlung und sofortige Zahlung aller offenen, auch der noch nicht fälligen Rechnungen verlangen, noch nicht ausgelieferte Waren zurückbehalten sowie die Weiterarbeit an noch laufenden Aufträgen einstellen. Diese Rechte stehen der Auftragnehmerin auch zu, wenn der Auftraggeber trotz einer verzugsbegründenden Mahnung keine Zahlung leistet.

(5) Für Rücklastschriften aus Bankeinzug oder Kreditkartenrückabwicklungen behält sich die Auftragnehmerin vor, eine im Einzelfall zu bestimmende angemessene Bearbeitungsgebühr zu erheben, es sei denn der Auftraggeber hat die Rücklastschrift oder die Kreditkartenrückabwicklung nicht zu vertreten.

(6) Sämtliche Kosten für Versand und Verpackung hat der Auftraggeber zu tragen. Dies gilt auch für diejenigen Kosten, die dadurch entstehen, dass ein Versand aus Gründen, die der Auftraggeber zu vertreten hat, insbesondere bei Angabe einer falschen Lieferadresse oder eines falschen Adressaten, ein weiteres Mal erfolgen muss. Die jeweiligen Kosten werden anhand einer bei der Auftragnehmerin vorliegenden und zum jeweiligen Bestellzeitpunkt gültigen verbindlichen Preisliste berechnet und dem Auftraggeber mitgeteilt.

 

§ 7 Eigentumsvorbehalt

(1) Die Auftragnehmerin behält sich bis zur vollständigen Bezahlung der Ware durch den Auftraggeber das Eigentum an der gelieferten Ware vor. Während des Bestehens des Eigentumsvorbehaltes darf der Auftraggeber die Ware (im Folgenden: Vorbehaltsware) nicht veräußern oder sonst über das Eigentum hieran verfügen.

(2) Bei Zugriffen Dritter – insbesondere Gerichtsvollziehern – auf die Vorbehaltsware wird der Auftraggeber auf das Eigentum der Auftragnehmerin hinweisen und diese unverzüglich benachrichtigen, damit die Auftragnehmerin ihre Eigentumsrechte durchsetzen kann.

(3) Bei vertragswidrigem Verhalten des Auftraggebers, insbesondere bei Zahlungsverzug, ist die Auftragnehmerin berechtigt vom Vertrag zurückzutreten und die Vorbehaltsware heraus zu verlangen.

 

§ 8 Aufrechnung, Zurückbehaltung, Abtretung

(1) Ein Recht zur Aufrechnung steht dem Auftraggeber nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt oder von der Auftragnehmerin unbestritten sind. 

(2) Der Auftraggeber ist zur Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts nur insoweit befugt, als sein Gegenanspruch auf dem gleichen Vertragsverhältnis beruht.

(3) Der Auftragnehmerin steht ein Zurückbehaltungsrecht auch dann zu, wenn sich der Auftraggeber im Rahmen einer laufenden Geschäftsbeziehung im Zahlungsverzug befindet. Zahlungen des Auftraggebers werden nach Maßgabe der §§ 366, 367 BGB auf offene Forderungen, Zinsen und Kosten verrechnet.

(4) Ansprüche gegen die Auftragnehmerin sind nicht abtretbar. 

 

§ 9 Gewährleistung

(1) Angaben, Zeichnungen, Abbildungen, technische Daten, Gewichts-, Maß- und Leistungsbeschreibungen, die in Prospekten, Katalogen, Rundschreiben, Anzeigen oder Preislisten enthalten sind, haben rein informatorischen Charakter. Die Auftragnehmerin übernimmt insoweit keine Gewähr für die Richtigkeit dieser Angaben. Hinsichtlich der Art und des Umfangs der Lieferung sind allein die in der Bestellung und der Auftragsbestätigung enthaltenen Angaben und Inhalte maßgebend. 

(2) Für das Ausbleichen oder die Wasserfestigkeit von Druckerzeugnissen übernimmt die Auftragnehmerin grundsätzlich keine Gewährleistung, es sei denn, es wird insoweit ausdrücklich eine schriftliche Garantie abgegeben (z.B. UV-resistentes Druckverfahren, Laminierung etc.). Welche Produkte für den Außeneinsatz geeignet sind, ist in den Produktbeschreibungen ausgewiesen. 

(3)  Die bei Vertragsabschluss festgelegten Bezeichnungen und Spezifikationen stellen den technischen Stand zu diesem Zeitpunkt dar. Geringfügige technische Abweichungen der gelieferten von der beworbenen Ware, insbesondere Bildbeschnitt und Farbe des Ausdrucks sind zulässig und stellen keinen Mangel dar, soweit sie sich im handelsüblichen Rahmen bewegen und der vertragsmäßige Zweck dadurch nicht erheblich eingeschränkt wird. Bilder, die beschnitten werden können handelsüblich geringfügig, aber nicht wesentlich von den vorgegebenen Größen abweichen. Geringe, handelsübliche Farbunterschiede im Ausdruck können auftreten, wenn der Monitor des Auftraggebers anderweitig und nicht farbecht kalibriert ist. Schwarz-weiß-Ausdrucke können durch den Farbdruck einen geringen, handelsüblichen Farbstich enthalten. Gewährleistungsansprüche sind diesbezüglich ausgeschlossen, es sei denn die Abweichung bewegt sich außerhalb des handelsüblichen Rahmens.

(4)  Ist der Auftraggeber Unternehmer (§ 14 Abs. 1 BGB), so haben Mängelanzeigen innerhalb einer Woche ab Empfang der Ware der Auftragnehmerin gegenüber schriftlich zu erfolgen; andernfalls ist die Geltendmachung von Gewährleistungsansprüchen durch den Unternehmer ausgeschlossen. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung beim Unternehmer. Versteckte Mängel, die nach der dem Unternehmer obliegenden unverzüglichen Untersuchung der Ware zu diesem Zeitpunkt nicht feststellbar waren, hat dieser innerhalb von vier Wochen nach Empfang der Ware ebenfalls schriftlich anzuzeigen.

(5) Gewährleistungsansprüche verjähren in 12 Monaten, es sei denn der Auftraggeber ist Verbraucher.

 

§ 10 Schadenshaftung

(1) Ansprüche des Auftraggebers auf Schadensersatz, gleich aus welchem Rechtsgrund, sind vorbehaltlich der nachfolgenden Regelungen ausgeschlossen, wenn der Schaden nicht durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit verursacht wurde und wenn er nicht eine Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit betrifft. Dies gilt auch bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen durch Organe, gesetzliche Vertreter, Angestellte und sonstige Erfüllungsgehilfen der Auftragnehmerin. 

(2) Ist der Auftraggeber Verbraucher, so sind Schadensersatzansprüche wegen offensichtlicher Sachmängel der gelieferten Ware ausgeschlossen, wenn er den Mangel nicht innerhalb einer Frist von zwei Wochen nach Ablieferung der Ware der Auftragnehmerin schriftlich anzeigt.

(3) Abs. 1 gilt nicht, sofern die Auftragnehmerin fahrlässig eine wesentliche vertragliche Pflicht verletzt; die Ersatzpflicht ist in diesem Fall jedoch auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Insbesondere haftet die Auftragnehmerin nicht für entgangenen Geschäftsgewinn bzw. entgangene Einsparungen. Dies gilt auch für alle Schäden, die von Organen, gesetzlichen Vertretern, Angestellten und sonstigen Erfüllungsgehilfen der Auftragnehmerin verursacht werden. 

(4) Die Haftung ist gegenüber Unternehmern außer bei der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit oder vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verhalten der Auftragnehmerin auf die bei Vertragsschluss typischerweise vorhersehbaren Schäden und im Übrigen der Höhe nach auf die vertragstypischen Durchschnittsschäden begrenzt. Dies gilt auch für mittelbare Schäden, insbesondere entgangenen Gewinn.

(5) Ansprüche aufgrund des Produkthaftungsgesetzes bleiben hiervon unberührt,

(6) Alle der Auftragnehmerin übergebenen Vorlagen werden von dieser mit der eigenüblichen Sorgfalt behandelt. Eine Haftung bei Beschädigung oder Abhandenkommen übernimmt die Auftragnehmerin nur bis zur Höhe des Materialwerts. Weitergehende Ansprüche jeglicher Art sind ausgeschlossen. 

(7) Die Auftragnehmerin übernimmt keine Gewähr für Rechtschreib- und Satzfehler, Farbwiedergabe oder Probleme, die durch die Überschreitung des maximalen Farbauftrags von 300% entstehen. Grundsätzlich nicht geprüft werden auch die Überdrucken-Einstellungen und die Position von Falz- und Perforationslinien, da hier gestalterische Erwägungen im Vordergrund stehen können.

(8) Drucksachen und elektronische Veröffentlichungen werden aufgrund der inhaltlichen Vorgaben des Auftraggebers hergestellt. Aus diesem Grund haftet der Auftraggeber gegenüber der Auftragnehmerin, dass er zur Nutzung, Weitergabe und Verbreitung aller übergebenen Daten bzw. der zur Verfügung gestellten Vorlagen inkl. Texte und Bildmaterial uneingeschränkt berechtigt ist. Der Auftraggeber haftet ferner dafür, dass durch die Herstellung der von ihm in Auftrag gegebenen Drucksachen keine gewerblichen Schutzrechte oder Urheberrechte Dritter verletzt werden und ihr Inhalt nicht gegen wettbewerbsrechtliche Vorschriften oder gegen die guten Sitten verstößt.

 

§ 11 Datenschutz

(1) Bei Anbahnung, Abschluss, Abwicklung und Rückabwicklung von Verträgen mit der Auftragnehmerin werden Daten im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen erhoben, gespeichert und verarbeitet.

(2) Beim Besuch des Internetangebots der Auftragnehmerin werden die aktuell vom PC des Besuchers verwendete IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, der Browsertyp und das Betriebssystem Ihres PC sowie die besuchten Seiten protokolliert. Rückschlüsse auf personenbezogene Daten sind der Auftragnehmerin damit jedoch nicht möglich und auch nicht beabsichtigt.

(3) Personenbezogenen Daten, die der Auftragnehmerin durch den Auftraggeber mitgeteilt werden, werden nur zur Korrespondenz mit dem Auftraggeber und nur für den Zweck verarbeitet, zu dem der der Auftraggeber der Auftragnehmerin die Daten zur Verfügung gestellt hat. Die Auftragnehmerin behält sich das Recht vor, die Daten, soweit für die Vertragserfüllung erforderlich, Dritten (z. B. Paketdienste, Versicherungen, Kreditinstitute) zu übermitteln. Die Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes werden dabei eingehalten.

(4) Die Auftragnehmerin versichert, dass personenbezogenen Daten im Übrigen nicht an Dritte weitergeben werden, es sei denn, dass die Auftragnehmerin dazu gesetzlich verpflichtet wäre oder der Auftraggeber vorher ausdrücklich eingewilligt hat. 

(5) Personenbezogene Daten, die der Auftragnehmerin mitgeteilt worden sind, werden nur so lange gespeichert, bis der Zweck der Mitteilung erfüllt ist. Soweit handels- und steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen zu beachten sind, kann die Dauer der Speicherung bestimmter Daten bis zu zehn Jahre betragen.

(6) Sollte der Auftraggeber mit der Speicherung seiner personenbezogenen Daten nicht mehr einverstanden oder diese unrichtig geworden sein, wird die Auftragnehmerin auf eine entsprechende Weisung hin im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen die Löschung, Korrektur oder Sperrung dieser Daten veranlassen. Auf Wunsch enthält der Auftraggeber unentgeltlich Auskunft über alle personenbezogenen Daten, die die Auftragnehmerin über ihn gespeichert hat. 

 

§ 12 Druckdatenübermittlung und -archivierung

(1) Sofern vom Auftraggeber Druckdaten übermittelt werden, gleich auf welchem Wege, insbesondere auch bei elektronischen Übermittlungen der Druckdaten und Datenträgeraustausch, übernimmt die Auftragnehmerin keinerlei Haftung für die Übermittlung oder für die Verwahrung der Druckdaten. 

(2) Druckdaten (Vorlagen, Speichermedien etc.) werden von der Auftragnehmerin grundsätzlich nicht archiviert, sondern vernichtet. Auf den ausdrücklichen, spätestens zum Zeitpunkt der Druckdatenübermittlung geäußerten Wunsch des Auftraggebers hin übersendet die Auftragnehmerin die eingereichten Materialien an den Auftraggeber zurück. Er hat die hierfür anfallenden Versandkosten zu tragen.

(3) Die Auftragnehmerin behält sich vor, eine Sicherungskopie insbesondere von den digital übermittelten Vorlagen, Materialien und Inhalten des Auftraggebers zu fertigen, um im Falle eines Nachbesserungsbegehrens eine unverzügliche Nachbesserung gewährleisten zu können. Die auf der Sicherungskopie gespeicherten Daten werden von der Auftragnehmerin ausschließlich zum Zwecke der Nachbesserung verwendet. Nach Ablauf der Gewährleistungsfrist vernichtet die Auftragnehmerin die Sicherungskopie unverzüglich. 

(3) Die Auftragnehmerin leistet keinerlei Ersatz für verlorengegangene Daten. Sofern Daten recherchiert oder wieder hergestellt werden müssen, ist dies Sache des Auftraggebers.

 

§ 13 Versandkosten nach Aufwand
Bitte beachten Sie, dass bei manchen Produkten durch die individuelle Größenberechnung die Versandkosten vernünftigerweise nicht im Voraus berechnet werden können und deshalb nur eine Versandpauschale verrechnet wird. Bei diesen Produkten wird jedoch explizit darauf hingewiesen (blaue Hinweißbox über der Flächenberechnung). Die tatsächlichen Versandkosten werden je nach Aufwand nachverrechnet. Sie bekommen die genauen Versandkosten noch vor Endfertigung von uns mitgeteilt und haben so die Möglichkeit einer kostenlosen Stornierung des gekauften Artikels.

 

§ 14 Geltendes Recht, Erfüllungsort, Gerichtsstand, Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Republik Österreich, es sei denn, die Geltung österreichischen Rechts ist aufgrund zwingender Normen ausgeschlossen.

(2) Die Bestimmungen des UN-Kaufrechts finden keine Anwendung.

(3) Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle etwaigen Streitigkeiten aus der Geschäftsbeziehung zwischen der Auftragnehmerin und dem Auftraggeber ist, soweit der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, der Sitz der Auftragnehmerin (Horn). Zwingende gesetzliche Bestimmungen über ausschließliche Gerichtsstände bleiben von dieser Regelung unberührt. 

(4) Hat der private Endverbraucher keinen Wohnsitz innerhalb der Europäischen Union, so ist der Sitz der Auftragnehmerin Gerichtsstand. Im Verkehr mit privaten Endverbrauchern innerhalb der Europäischen Union kann auch das Recht am Wohnsitz des privaten Endverbrauchers anwendbar sein, sofern es sich zwingend um verbraucherrechtliche Bestimmungen handelt.

(5) Abs. 3 gilt auch, wenn der Auftraggeber Unternehmer, jedoch nicht Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

(6) Sollte eine Bestimmung dieser Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.

Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt dann eine solche als wirksam vereinbart, die dem wirtschaftlichen Regelungszweck sowie dem damit erstrebten Erfolg in rechtlich zulässiger Weise am nächsten kommt. Im Falle einer Regelungslücke ist diese unter Berücksichtigung des mit der Gesamtregelung bezweckten Erfolgs nach billigem Ermessen zu schließen. Bei der Ausübung des Ermessens ist darauf zu achten, dass die ergänzende Regelung dem von den Parteien erstrebten Gesamterfolg in rechtlich zulässiger Weise am nächsten kommt.